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Privilegien Objekte

   
 
   

Die auf den Sockeln, im hinteren Gangbereich, installierten Objekte stehen in kritischem Bezug zum Niederlage- und Stapelrecht von 1287.

   
               
      Steyrer Privilegien Wiege      
         
   

„Des einen Freud ist des Andern Leid“ sagt ein altes Sprichwort. So war es auch mit den Privilegien die Steyr den Reichtum brachten.

   
   

In den Objekten spiegelt sich die Spannung der den Elementen Eisen und Gold innewohnenden Ambivalenz von Werten, mit besonderem Bezug zu den historischen Privilegien, dem Niederlage und Stapelrecht, die der Stadt Steyr ihren frühen Reichtum bescherten. Was für Steyr ein wirtschaftlicher Segen war, bedeutete für andere Gemeinden das Gegenteil. Hier am Beispiel von Waidhofen:

   
   

Dieses Recht, über dessen Aufrechterhaltung die Bürger von Steyr mit eifersüchtigem Auge wachten, war für Waidhofens Industrie ein Schlag, der umso härter traf, je mehr Steyr dasselbe auszudehnen   suchte.“ (4)

   
    Oder wie in der OÖ Geschichte Homepage beschrieben:    
    Rigoroser noch als das Niederlagsrecht, aber ebenso bequem war das Stapelrecht. Dieses Recht war jeweils gleichbedeutend mit dem Ende einer Geschäftsreise, denn der Kaufmann musste im Falle des Stapelrechtes die Ware Jahr und Tag liegen lassen, stapeln und auf einen Kaufmann aus der Gegenrichtung warten, der sie übernehmen konnte.(5)    
         
    Das Steyrer Füllhorn    
         
    Das STEYRER FÜLLHORN    
         
   

In diesem Objekt verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

   
    Das alte Schleifsteinhorn und der bäuerliche Korb stehen für Vergangenheit. Der Siliciumwaver spiegelt die Gegenwart. Die drei Anlagegoldbarren (6) und die Sozialen Goldkristalle (7) weisen in die   Zukunft.    
         
   

Anlagegoldbarren sind blattvergoldete Brotscherze. Der nicht sichtbare Teil des Brotlaibs diente meiner Energiezufuhr. Diese Objekte werden wie Feingoldbarren behandelt. Signiert, datiert und abgewogen errechnet sich der Kaufpreis aus dem Tageskurs von einem Gramm Feingold aus der ÖGUSSA Goldpreistabelle. Ein Zehntel des Goldpreises dient als Grundlage zur Preisberechnung der Anlage(Brot)Goldbarren. Beim Kauf dieser Objekte fließen 50% der Summe an das Hilfsprojekt Brot für die Welt“.

   
         
   

Die Sozialen Goldkristalle stehen in Verbindung mit dem Goldene Eisenstrasse Projekt. Graduiert wie Diamanten werden sie in Zukunft die Vielfalt menschlicher Kreativität reflektieren und gleichzeitig Menschen und Sozialprojekte unterstützen. Bei einer Gruppenausstellung in der Welser Galerie Forum, im kommenden September, wird erstmals das Ergebnis dieser Reflexionen in Werken von 30 beteiligten Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein. Soziale Goldkristalle, kurz „SoG“, sind Globuli die Menschen helfen.

   
         
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