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    GANG- und BÜROBEREICH    
 
   

Goldminen Arbeiten auf Papier

   
Nach den Goldene Eisenstrasse Objekten beginnen die Papierarbeiten zum großen Privilegium von Herzog Albrecht I. als „Goldminen Arbeiten auf Papier“. Als zentrales Motiv aller Papierabeiten dient ein Foto der Originalurkunde. Dieses hing an der Tür des Büros von Vizebürgermeister und Kulturstadtrat Gunter Mayrhofer im Steyrer Rathaus. Im Zuge unseres ersten Gesprächs über das Goldene Eisenstrasse Projekt, das damals noch von mir als „Der Steyrer Goldkristall“ geplant war, schenkte er mir sein Foto beim Verlassen des Büros.
    Steyr Urkunde Stapelrecht Albrecht I.
   
                Werkankauf: Raiffeisenbank Region Steyr.

(Anm.: Die günstigste Papierarbeit im billigsten Kunst-Stoff Goldrahmen.
Ein "Lockruf des Goldes" im Kontext der konzeptuellen Raumbedienung.
Das Bodenfeld mit den Spuren der BankkundInnen blieb leider in meinem Besitz...)
   
             
             
    Erstmals verwende ich hier zusätzlich zu meiner Technik der Goldminen Claims ein zentrales Bildelement mit sichtbar vergoldetem Umfeld. Aufkeimende Assoziationen zu einer goldenen Aura der Vergangenheit sind willkommen und erwünscht.    
     Der Vergoldergrund wird von mir auf das Fotopapier gestupft. Dadurch ergibt sich eine Oberflächenstruktur die sich an das Schürfen und Abtragen von Erd- oder Steinmaterial in den Goldminen anlehnen soll.    
     Sichtbares und unsichtbares Gold. Die Spannung zwischen den verletzten, versiegelten und gewendeten Goldclaims und dem golden glänzenden Zentralmotiv spiegelt sich nicht nur im visuellen Bereich sondern auch in der Kaufpreis Bewertung der Werke.    
     Seit 1989 hat ein Claim einen fixen Preis der mit jeder „Stationierung eines Transformators durch die Rückkehr des Goldes zur Erde“ um 5 Prozent steigt. Dies ist durchschnittlich 1,7 Mal im Jahr der Fall. Bei den aktuellen Arbeiten wird nun das goldene Zentralmotiv gleich wie ein darunter befindlicher Claim bewertet. Dies zeigt sich in der Preis/Wert Bezeichnung als Claimsymbol im linken unteren Bildbereich (z.B. 2+1).    
         
   

Das zentrale Foto des Großen Privilegiums von 1287 stellt für mich eine Besonderheit dar. Ein Fotografieren der Originalurkunde war nicht möglich da sich die Urkunde derzeit zur Restaurierung in einem Flüssigkeitsbad in Salzburg befindet. Die Privilegienurkunde in der Vitrine im Steyrer Rathaus ist natürlich ein Faksimile und daher für einen Bildinhalt weniger interessant. Nun liegt im goldenen Zentrum dieser Papierabeiten ein wahres Zeitsymbol der Steyrer Geschichte.

 
   
   

(Detaillierte Informationen zu Technik und Konzept der Goldminen Arbeiten auf Papier sind in einer Magisterarbeit zu finden) (2)

   
    In fünf Papierarbeiten wird, auch erstmals, mein aktuelles „Schmutzgeld - Schutzgeld“ (3) Projekt eingebunden. Diese Einbindung reflektiert auf Gold, Geld, Zeit und Werte wie den Ort der Ausstellung.    
    Goldmine mit Steyr Privilegium und Schmutzgeld    
    (Werkankauf: Kulturamt der Stadt Steyr)
   
         
    STEYR 1920 - 50 Heller Gold Schmutzgeld    
         
    Stadt Steyr 1920 - Goldmine auf Papier    
         
   

Beim Kauf der „Schmutzgeld“ Werke fließt der Erlös zu 100% an schutzbedürftige Menschen bzw. Sozialprojekte die diesen Menschen helfen. Schmutzgeld wird so zu Schutzgeld.

   
     In meinem „Schmutzgeld"  Kunstbegriff verbirgt sich die Frage ob Gold beschmutzen kann.    
         
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